Vor der Massenproduktion muss die Kosmetikverpackung auf Rezepturverträglichkeit, Dichtigkeit, Fallfestigkeit, Dosierbarkeit, Haftung der Dekoration, Genauigkeit der Etikettierung, Eignung für die Abfüllanlage, Verpackungsmethode und freigegebene Produktionsmuster geprüft werden. Dieser Schritt stellt sicher, dass die Verpackung nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch mit der Rezeptur, dem Abfüllprozess, den Transportbedingungen und den Qualitätsanforderungen kompatibel ist.
Wichtige Verpackungstests können Folgendes umfassen:
- Formelverträglichkeitstest
- Lecktest
- Test abbrechen
- Pumpendosierungstest
- Sprühgeräte-Leistungstest
- Priming-Leistungstest
- Haftungstest der Dekoration
- Drehmomentprüfung der Kappe
- Transporttest
- Fülltest
- Alterungs- oder Stabilitätsbeobachtung
- Visuelle Inspektion
- Produktionsmusterfreigabe
Tests sind besonders wichtig für Verpackungen von Hautpflege-, Make-up-, Körperpflege- und Parfümprodukten, da sich Rezeptur und Verpackung im Laufe der Zeit gegenseitig beeinflussen. Eine Pumpe mag zwar geeignet erscheinen, aber zu viel oder zu wenig Produkt abgeben. Ein Sprühkopf kann verstopfen, wenn die Rezeptur zu dickflüssig ist. Ein Etikettenkleber kann auf gewölbten oder beschichteten Oberflächen haften. Eine Dekorationsmethode kann zu leicht verkratzen. Eine Flasche mag die Sichtprüfung bestehen, aber beim Versand im Onlinehandel auslaufen.
Beispielsweise in der Little Urchin 300ml Kinder-SonnenschutzprojektUKPACK benötigte eine Verpackung, die auf eine hochviskose, klare Zinkformel und die Anwendung im Freien für Familien ausgelegt war. Eine herkömmliche Lotionpumpe oder Quetschflasche könnte Risiken wie unvollständige Entleerung, ungleichmäßige Dosierung, unsauberes Auftragen oder unzureichenden Schutz der Formel mit sich bringen. UKPACK empfahl daher eine 300 ml große, luftdichte Pumpflasche Ausgehend von der UKA22-Plattform wurden anschließend die Pumpenleistung, die Formelentnahme, die Bedienbarkeit des Aktuators, die Qualität der matten Oberfläche und die Produktionskosten überprüft, bevor die Massenproduktion aufgenommen wurde.
Im Rahmen der Tests wurde die Abstimmung zwischen Rezeptur und Verpackungssystem geprüft, insbesondere ob sich die dickflüssige Sonnencreme problemlos durch die Airless-Pumpe dosieren ließ. UKPACK legte zudem ein Ziel für die Dosierleistung fest: Die Pumpe sollte innerhalb von maximal zehn Pumpstößen Produkt abgeben. Dies trug dazu bei, den Schutz der Rezeptur, die gleichmäßige Dosierung und eine angenehme erste Anwendung für Eltern und Kinder zu gewährleisten.
Marken sollten vor der Auftragsbestätigung Produktionsinformationen vorbereiten. Dazu gehören üblicherweise das finale Artwork, das freigegebene Muster, der Pantone-Code, das Dekorationsverfahren, die Oberflächenspezifikation, die Materialbestätigung, die Bestätigung des Verschlusses, die Mindestbestellmenge (MOQ), der Stückpreis, gegebenenfalls die Werkzeugkosten, die Lieferzeit, die Verpackungsmethode, die Kartonanforderungen, die Qualitätskontrollstandards und der Versandplan.
Bei kundenspezifischen Kosmetikverpackungen sollte die Produktion erst nach Freigabe von Muster, Dekoration, Material, Verschluss und Grafikdesign beginnen. Dadurch werden Farbabweichungen, Dekorationsfehler, Funktionsprobleme, Produktionsverzögerungen und Probleme bei der Markteinführung minimiert.